KITESURFERN - MEHR ALS EIN TRENDSPORT

Weltweit wird der Sport von ca. 750.000 Aktiven regelmäßig betrieben. Nicht zuletzt bedingt durch neu entwickelte und sehr zuverlässige Sicherheitssysteme hat der Sport in den letzten Jahren grossen Zulauf erfahren. Kitesurfen ist sehr vielfältig und relativ einfach zu erlernen, erfordert eher Flexibilität und Geschick als Kraft. Die Ausrüstung besteht aus mehreren Komponenten:

Das Kiteboard, den Kite, die Bar (Lenkstange) zur Steuerung des Kites, das Trapez sowie verschiedenem Zubehör.Das Equipment wird den verschiedenen Einsatzbereichen und Windverhältnissen, sowie dem Körpergewicht und der Könnenstufe des Surfers angepasst.

Das Board wird in Twintip und Directional, Waveboard unterschieden.
Das Twintip ist etwa 125 bis 165 cm lang, ca, 28-50 cm breit, verfügt in der Regel über Fussschlaufen (Straps) sowie vier Finnen (ca. 5-10 cm Länge).
Das Board hat flache, scharfe Kanten, die Form ist konkav oder konvex. Bei eine Twintip kann der Fahrtrichtungswechesel ohne Änderung der Fusstellung gemacht werden. Die Boards werden von Surfern aller Könnenstufen genutzt. Das Directional ist ein modifierter ‘Wellenreiter‘ wird wahlweise mit und ohne Schlaufen gefahren, verfügt über drei oder vier Finnen und ist zwischen 140 und 190 cm lang. Es wird häufig zum Kitesurfen in großen Wellen genutzt und wird auch in Mitteleuropa immer beliebter.

Die Kitebar verbindet den Surfer über 20 bis 28 m lange Leinen mit dem Kite. Man unterscheidet in Syteme mit vier oder fünf Leinen. Bei dem 4-Leiner System dienen zwei Lienen für die Übertragung der Zugkräfte, welche mittig zur Depower-Leine durch die Bar geführt werden. Am Ende der Depower-Leine hakt sich der Kite über den ‘Chickenloop‘ am Trapezhaken ein. Weitere zwei Leinen sind links und rechts an den Barenden befestigt. Diese dienen der Steuerung des Kites und der Änderung des Anstellwinkels. Bei der 5-Leiner Bar ist die fünfte Leine zentral an der Frontube befestigt. Diese Leine kann helfen, ein Umschlagen des Kites zu verhindern, wenn dieser auf der Wasseroberfläche liegt. Ursprünglich war die fünfte Leine zur Stabilisierung bei starkem Wind und für mehr Sicherheit gedacht. Mittlerweile bieten 4-Leiner System die selben Eigenschaften. Experten sind sich uneinig, welches Barsystem mehr Sicherheit gewährleistet. Durch eine ‘Quickrelease‘ System kann sich der Kiter in Gefahr in 2 Stufen von dem Kite lösen, wobei dem Kite in der ersten Stufe die Zugkraft entnommen wird, nach Trennung der Safetyleash ist der Kiter vollständig vom Kite getrennt.

Die Kites werden in verschiedenen Bauarten angeboten.

Die Größe der Kites variiert zwischen 3,5 und etwa 20 m² Die meistgenutzten Größen sind zwischen 7 und 12 m² . Die Kites decken mittlerweile eine Windrange von bis zu 15 Knoten sehr gut ab und leisten erhebliche Depower.
Die Zugkräfte können bei ca. 25 Knoten Wind (etwa 5-6 BFT) leicht 250 kg betragen, können aber gelichzeitig stark über die Bar reduziert (depowern) werden. Dabei wird der Anstellwinkel des Kites zum Wind verändert und das Profil des Kites ‘geöffnet‘, so dass weniger Windwiederstand besteht. Wir unterscheiden zwischen Softkites und Tubekites.

Die Softkites werden häufig zum Landkitebaording (Mountainoard statt Surf-/kiteboard) und Snowkiten verwendet und erhalten Ihre Stabilität, indem Luft über die Abströmkante in spezielle Kammern dringt. Vorteil der Softkites ist der Einsatz bei sehr wenig Wind (< 10 KNT). Hauptsächlich werden aber Tubekites genutzt. Diese haben mehrere Luftröhren (Tubes) die dem Kite mit der Frontube und den Struts (Kleinere Tubes and die Frontbe angeschlossen) das Profil geben. Ausserdem verhindern sie das Absinken des Kites bei Wasserkontakt. Die Luftkammern werden mit rund 8-15 PSI aufgepumpt. Um das Aufpumpen zu erleichtern sind die Tubes häufig miteinader vebunden. (One Pump System). Unter den Tubekites gibt es verschieden Formen: 1) C-Kites sind die ersten Tubekites, die Fronttube ist C-förmig. Sie liefern ein sehr direktes Bargefühl und eine lineare Leistungsabgabe sowie ein hohes Leistungspotential. Obwohl C-Kites mittlerweile immer mehr Depower-Potential haben, sind sie weniger für Anfänger geeignet. 2) Bowkites sind weniger direkt zu lenken, verfügen aber über sehr große Depower. In den vergangen Jahren waren Bowkites sowohl für Anfänger als auch fortgeschrittene Allrounder geeignet. 3) Hybrid-Kites sind praktisch C-Kites und Bow-Kites in einem. Mittlerweile mit großer Depower und sehr guten Flugeigenschaften. Die Leinen des Hybrids werden zum einen wie bei einem C-Kite ( Steuerleinen/Supported Leading Edge) und bei einem Bow-Kite 4) Delta-Kites bieten enorme Depower und vereinheitlichen starke Leistung mit größter Sicherheit. Sie sind die aktuelle Weiterentwicklung der Bowkites. Als weiteres Equpiment wird eine Trapez benötigt. Wahlweise Sitz- oder Hüfttrapez. Steht der Kite im Zenit rutscht das Sitztrapez weniger, da es durch Beingurte gehalten wird. Somit ist es für Anfänger leicht bevorteilt. Hüfttrapeze bieten mehr Flexibilität und sind mittlerweile ebenso komfortabel. Wichtiger Hinweis: es empfiehlt sich vor den ersten Versuchen mit dem Kite einen Kurs zu besuchen, diese werden von gängigen zertifizierten Schulen bundesweit angeboten.


INFOS

VDWS

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EQUIPMENT-ALLGEMEINE INFOS

Das Board wird in Twintip und Directional, Waveboard unterschieden. Das Twintip ist etwa 125 bis 165 cm lang, ca, 28-50 cm breit, verfügt in der Regel über Fussschlaufen (Straps) sowie vier Finnen (ca. 5-10 cm Länge). Das Board hat flache, scharfe Kanten, die Form ist konkav oder konvex. Bei eine Twintip kann der Fahrtrichtungswechesel ohne Änderung der Fusstellung gemacht werden. Die Boards werden von Surfern aller Könnenstufen genutzt. Das Directional ist ein modifierter ‘Wellenreiter‘ wird wahlweise mit und ohne Schlaufen gefahren, verfügt über drei oder vier Finnen und ist zwischen 140 und 190 cm lang.

Es wird häufig zum Kitesurfen in großen Wellen genutzt und wird auch in Mitteleuropa immer beliebter. Die Kitebar verbindet den Surfer über 20 bis 28 m lange Leinen mit dem Kite. Man unterscheidet in Syteme mit vier oder fünf Leinen. Bei dem 4-Leiner System dienen zwei Lienen für die Übertragung der Zugkräfte, welche mittig zur Depower-Leine durch die Bar geführt werden. Am Ende der Depower-Leine hakt sich der Kiter über den ‘Chickenloop‘ am Trapezhaken ein. Weitere zwei Leinen sind links und rechts an den Barenden befestigt. Diese dienen der Steuerung des Kites und der Änderung des Anstellwinkels. Bei der 5-Leiner Bar ist die fünfte Leine zentral an der Frontube befestigt. Diese Leine kann helfen, ein Umschlagen des Kites zu verhindern, wenn dieser auf der Wasseroberfläche liegt. Ursprünglich war die fünfte Leine zur Stabilisierung bei starkem Wind und für mehr Sicherheit gedacht. Mittlerweile bieten 4-Leiner System die selben Eigenschaften. Experten sind sich uneinig, welches Barsystem mehr Sicherheit gewährleistet. Durch eine ‘Quickrelease‘ System kann sich der Kiter in Gefahr in 2 Stufen von dem Kite lösen, wobei dem Kite in der ersten Stufe die Zugkraft entnommen wird, nach Trennung der Safetyleash ist der Kiter vollständig vom Kite getrennt. Kites werden in verschiedenen Bauarten angeboten.

Die Größe der Kites variiert zwischen 3,5 und etwa 20 m² Die meistgenutzten Größen sind zwischen 7 und 12 m² Die Kites decken mittlerweile eine Windrange von bis zu 15 Knoten sehr gut ab und leisten erhebliche Depower. Die Zugkräfte können bei ca. 25 Knoten Wind (etwa 5-6 BFT) leicht 250 kg betragen, können aber gelichzeitig stark über die Bar reduziert (depowern) werden. Dabei wird der Anstellwinkel des Kites zum Wind verändert und das Profil des Kites ‘geöffnet‘, so dass weniger Windwiederstand besteht. Wir unterscheiden zwischen Softkites und Tubekites. Die Softkites werden häufig zum Landkitebaording (Mountainoard statt Surf-/kiteboard) und Snowkiten verwendet und erhalten Ihre Stabilität, indem Luft über die Abströmkante in spezielle Kammern dringt. Vorteil der Softkites ist der Einsatz bei sehr wenig Wind (< 10 KNT) Hauptsächlich werden aber Tubekites genutzt. Diese haben mehrere Luftröhren (Tubes) die dem Kite mit der Frontube und den Struts (Kleinere Tubes and die Frontbe angeschlossen) das Profil geben. Ausserdem verhindern sie das Absinken des Kites bei Wasserkontakt. Die Luftkammern werden mit rund 8-15 PSI aufgepumpt. Um das Aufpumpen zu erleichtern sind die Tubes häufig miteinader vebunden. (One Pump System) Unter den Tubekites gibt es verschieden Formen: C-Kites sind die ersten Tubekites, die Fronttube ist C-förmig. Sie liefern ein sehr direktes Bargefühl und eine lineare Leistungsabgabe sowie ein hohes Leistungspotential. Obwohl C-Kites mittlerweile immer mehr Depower-Potential haben, sind sie weniger für Anfänger geeignet. Bowkites sind weniger direkt zu lenken, verfügen aber über sehr große Depower. In den vergangen Jahren waren Bowkites sowohl für Anfänger als auch fortgeschrittene Allrounder geeignet. Hyprid-Kites sind praktisch C-Kites und Bow-Kites in einem. Mittlerweile mit großer Depower und sehr guten Flugeigenschaften. Die Leinen des Hybrids werden zum einen wie bei einem C-Kite ( Steuerleinen/Supported Leading Edge) und bei einem Bow-Kite Delta-Kites bieten enorme Depower und vereinheitlichen starke Leistung mit größter Sicherheit. Sie sind die aktuelle Weiterentwicklung der Bowkites . Als weiteres Equpiment wird eine Trapez benötigt. Wahlweise Sitz- oder Hüfttrapez. Steht der Kite im Zenit rutscht das Sitztrapez weniger, da es durch Beingurte gehalten wird. Somit ist es für Anfänger leicht bevorteilt. Hüfttrapze bieten mehr Flexibilität und sind mittlerweile ebenso komfortabel.

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Cloud cover (%)
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Air temperature (°C)
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Air pressure (hPa)
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Wave height (m)
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Wind speed (kts)

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